Vinschger Palabira-Tage in GLURNS

Vom 17.-20.09.09 finden die Vinschger Palabiratage statt.

 

 

Die Palabirne war lange Zeit das Arme-Leute-Essen und ihre Ernte war umständlich. Heute erlebt diese wohlschmeckende Obstsorte eine zunehmende Wertschätzung in Küche und Vorratshaltung.  In diesen Tagen gibt es neben Bilderausstellungen, Lesungen, Musik und Buffet auch geführte Rad- und Kulturwanderungen rund um die Palabirne, außerdem einen Kochkurs zu Palabira-Gerichten und einen Bauernmarkt.

 

In Glurns und Umgebung stehen rund 140 knorrige Palabirnenbäume, die dem Bild des mittelalterlichen Städtchens etwas Besonderes geben. Bis vor kurzem waren die fast 100-jährigen Naturdenkmäler von der Schlägerung bedroht. Nun hat die Stadtgemeinde Glurns Baumpflegemaßnahmen durchgeführt und die Besitzer der Bäume wurden angespornt, diese vermehrt zu schätzen und zu pflegen und die schmackhaften Früche zu ernten. Die Birnen entschlacken und machen gesund. Nicht umsonst heißt es heute noch im Volksmund:Wer Palabirnen isst, braucht keinen Arzt!” Die Birnen müssen schnell verarbeitet werden (Saft, Most, Essig, Wein, Schnaps). Gut schmecken sie auch, wenn sie in dünne Scheiben geschnitten und gedörrt werden: “Piraschnitz”, die man früher auch statt Feigen im Kaffee verwendete. Heute werden aus den Schnitzen süßes Palabirabrot und Weihnachtszelten gemacht, auch bei Lebkuchen und als Krapfenfüllung werden sie verwendet. Besonders gut schmeckt das “Palabiragreascht”, und junger Almkäse mit Palabirnen sind eine Köstlichkeit! - Der 3. Sonntag im September heißt in Glurns “Palabira-Sunnta”, dies ist der 2. Glurnser Kirchtag. 

Auch wir bieten in der Zeit der Palabira-Ernte unseren Halbpensions-Gästen einige schmackhafte Gerichte zur Palabirne an! Walter, der Chef und Koch des Hauses, macht z.B. “Palabira-Greascht” oder “versoffene Palabirnen” als Nachtisch! (Rezepte folgen….)

Vor zwei Wochen besuchte uns eine ganz liebe Familie. Schon wie voriges Jahr, halfen die beiden Jungs wieder tüchtig auf dem Bauernhof mit:

 

Am Samstag, 5. September 2009 findet in Graun der 1. Oberländer Herbstmarkt statt.  

Angepriesen und verkauft werden vor allem einheimische Produkte.

Weiters sorgt die Musikkapelle Reschen für den Ausschank: Weißwurst, Kaasnocken, Gerstrisotto, Wildragout…

Die Reschenseer sorgen für den entsprechenden musikalischen Rahmen.

Auch für Kinder ist bestens gesorgt: Streichelzoo, schminken, basteln.

 

 

Gestern haben wir einen tollen Ausflug zur Ochsenberg-Alm unternommen. Wahrlich ein schönes Plätzchen Erde ….

Hier ein paar Fotos:

Gestern um 21 Uhr starteten die Teilnehmer, mit Stirnlampen ausgestattet, auf den mit 2.000 Fackeln ausgeleuchteten Weg. Die 15,3 km lange Rennstrecke führte direkt am Seeufer des Reschensees mit dem versunkenen Kirchturm von Altgraun entlang und war wiedermal ein Erlebnis für jeden Läufer. Außerdem wurde der Abend zum Jubiläum von einem 20-minütigen Feuerwerk begleitet wird. Da kam man ins Träumen …..

Ergebnisliste ansehen….

Feuerwerk

Reschenseelauf Feuerwerk

Unsere zwei Zwergziegen sind in die Sommerresidenz umgezogen. Sie haben nun ein “Haus” und eine Wiese ganz für sich allein.

Buchstabenraetsel

Wer die Lösung möchte, kann diese über “Kommentar” anfordern.

 langtaufers-joggl

 

Ab Sonntag, den 05.07.2009 fährt der Sessellift “Maseben” wieder.

Schon fast Tradition ist der Alpenrosenmarsch, zur Eröffnung des

Sommersaison.

Hier die Einladung des Wirtes Hansi Klöckner:

 

Programm: Ab 8.30 Uhr Anfahrt mit der Sesselbahn.

Start von 9 bis 12. Uhr des Alpenrosen Marsch an der Bergstation.

Der Wanderweg in Richtung Kaproner Alm Nr.6 , ist mit Tafeln neu

markiert bis zur Stempelstelle an der oberen Forststrasse.

Nach ergiebigem  „Halbmittag“ geht es weiter bis zum

unteren Forstsrasse und zurück zur Talstation der Sesselbahn.

Nochmals Anfahrt zum Berghaus Atlantis. Am Ziel erhält jeder

Teilnehmer die Wander- Medaille.

Anmeldung an der Kasse der Talstation mit Startkarte ( 20.00 € )

 

 

Auch bei uns in Langtaufers werden am Sonntag viele Bergfeuer entzündet.

 

Die Bergfeuer wurzeln, wie auch andere Jahresfeuer, im alten, vorchristlichen Kult der Naturvölker. In ihrem Glauben hing das Leben von den Naturkräften ab. Große Bedeutung hatte die Sonne. Mit dem

Entzünden von Feuer wollte man die Sonne nachbilden und sie beschwören.

 

Die Sommersonnenwende war eine “Freinacht” in der Geister und Hexen ihr Unwesen trieben. Das Feuer sollte vor dem Unheil schützen.

In der christlichen Zeit wurde es üblich die Feuer zu Ehren von Heiligen abzubrennen.

 

In Tirol haben die Sonnwendfeuer zu Ehren des Herz-Jesu-Festes eine eigene Bedeutung bekommen.

1796 versprachen Tiroler Landstände angesichts der Gefahr durch Napoleon, das Land dem “Heiligsten Herzen Jesu” anzuvertrauen und dies jedes Jahr zu gedenken.

Andreas Hofer erneuerte das Gelöbnis vor der Berg-Isel-Schlacht gegen die Franzosen und Bayern. Hofers Truppen siegten überraschend und dies machte den Herz-Jesu-Sonntag zum hohen tiroler Feiertag.

 

 

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